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25.10.2015

The Makemakes (AT)

support: Darcy

Sonntag, 25. Oktober 2015, 20:00 UHR, Saal
VA: Gastveranstaltung
PREISE Vorverkauf: 20,00€Abendkassa: 25,00€

The Makemakes

The Makemakes sind zu haben – das Album ist da

Das erste Kapitel ihrer ganz persönlichen Reflexion der Rockgeschichte präsentieren The Makemakes mit ihrem gleichnamigen Debutalbum.

Lang ersehnte Früchte dürfen endlich gekostet werden und schon das Intro verspricht eine Reise ins Paradies. Die netten Jungs von nebenan, die perfekten Schwiegersöhne sind in der Tat Paradiesvögel, wenn es um musikalische Schubladen geht. Wer den Rummel um den Songcontest als Anlass nimmt, The Makemakes unter die Lupe zu nehmen, der darf sich freuen, denn er hat die Musik der Jungs erst zu einem ganz geringen Prozentsatz kennengelernt. 

Wer The Makemakes schon einmal live gesehen hat, der weiß, wie viel mehr hinter den österreichischen Songcontest-Protagonisten und ihrer eingängigen Single „I Am Yours“ steckt. Auf dem Debutalbum der Band gibt es die ganze Bandbreite zu hören – ausgeklügelte Balladen inklusive. Frontman Dodo singt mit seinen Gitarren um die Wette, kein Lied gleicht stilmäßig dem anderen.

Rock ist das Stichwort und zwar in allen Facetten und mit allen Aspekten, die es gibt. Man hört sofort, die Jungs haben Vorbilder aus den 60er-, 70er- und auch den 80er-Jahren und dennoch ihren ganz eigenen Stil. Der eben nicht in eine Schublade passt, außer man schreibt ganz simpel „gute Musik“ drauf. Das ist Anspruch, den die drei jedenfalls an ihre Arbeit stellen und wofür sie stehen wollen. Ohne Kompromisse. 
Zwölf  Songs voller Leidenschaft für die Musik, voller Überraschung und voll von instrumentalem wie gesanglichem Einsatz sind in diesem Werk enthalten. Rock, Blues ein bisschen Pop und hier und da sogar Soul – jeder Song ist eine Einheit für sich. 

The Makemakes freuen sich, ihr Werk zu präsentieren, an dem sie nun zwei Jahre gefeilt haben, bis sie Song um Song auf den Punkt gebracht haben.

https://www.facebook.com/themakemakes
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Darcy

Dass der englisch-französische Singer-Songwriter Darcy mit seinem Bart und langen Haaren erst 20 Jahre alt ist, hätte man bei seinen melancholisch-existenziellen Songs, die er schreibt, nie gedacht.
Es ist auch kaum zu glauben, dass dieser Sänger mit seiner markanten Stimme und aggressiv geshufflten Gitarrenrhythmen seine musikalische Karriere im Alter von 10 Jahren im Knabenchor der Münchener Frauenkirche begonnen hat.

Believe me, now I can take the flak,
An idealist with a guitar on his back” - The Communist

Aber irgendwie stecken Darcy's Songs immer noch in einer Kathedrale. Seine kraftvolle Stimme hallt und verleiht seinen Songs eine hymnische Qualität. Er ist nur ein Typ mit einer Gitarre aber seine Songs sind soviel größer, wie seine Debüt-EP "Extended Play" bestätigt. Der erste Track  "Cape Of No Hope"  fängt mit Darcy's einzigartig rauer Stimme an und liefert die erste Strophe vollständig a capella und packt damit sofort die Aufmerksamkeit des Zuhörers. Durch alle seine Songs - von lustigen Folk-Shuffles ("The Communist") bis melancholisch- akustische Balladen ("Martyr's Blues") - bleibt Darcy's Stimme im zentralen Fokus. Diese Stimme zusammen mit seinem rhythmischen Akustikgitarrenspiel, definiert Darcy's Sound.

And in my dying breath, remember what I said
Name this day after me, oh holy vanity” - Martyr's Blues

Als es zu dem Punkt kam, die Songs im Studio aufzunehmen, mussten Darcy und sein Produzent, Stephan Zeh,  die passende Arrangements finden. Sie haben einen "transatlantischen" Sound entwickelt. Dieser Sound befindet sich irgendwo mitten im Atlantik zwischen Großbritannien und den USA. In ihren eigenen Worten: „zwischen den großen amerikanischen Singer-Songwritern, wie Johnny Cash und Bob Dylan und den britischen Gitarren-Indie-Bands, wie Blur, The Smiths und The Arctic Monkeys.“ Das Ergebnis ist ein Klang, bei dem akustische Folk-Gitarren und Kontrabass-Shuffles auf hohe, tanzbare E-Gitarren treffen. Diese Mischung passt perfekt zu Darcy's Mix aus Folk-Melodien und Rhythmen, die seine unverwechselbaren, britischen Texte und 'Attitude' ausmachen.

These icy shores, are England's fort,
And they will be my dying thought” - Cape Of No Hope

Mit 13 entdeckte Darcy für sich das Songwriting. Regelmäßig Songs zu schreiben, wurde schnell zur persönlichen Routine für ihn; wie ein Tagebuch. Seine Texte decken viele Themen ab: von Teenager-Liebe und Idealismus bis hin zu Politik und Heimweh. Darcy hat einen lyrischen Stil, der melancholisch ist, aber dennoch einen deutlich britischen Humor behält. Ähnlich wie sein Idol Bob Dylan, setzt er Geschichten und Gedichte um zu Musik und versucht, seinen Zuhörern etwas mehr als nur einen Ohrwurm oder einen tanzbaren Rhythmus zu vermitteln.

Oh Natalie you make a mockery,
Of everything I say, of everything I do” - Writing to Natalie

Besonders deutlich wird dies, wenn man Darcy live sieht. Ähnlich wie seine Songs, sind Darcy's Live-Auftritte größer als er selbst. Er scheint die Kraft und Energie einer Rockband auszustrahlen, obwohl er alleine auf der Bühne steht. Er springt, hüpft und tanzt über die Bühne und packt dadurch Feeling und rohe Emotion in seine Lieder. Nach seinen ersten drei Konzerten wurde er von der Süddeutschen Zeitung ausgewählt, beim Tollwood Festival 2013 zu spielen. Konzerte für die Berliner Festspiele und GQ folgten. Seit zwei Jahren ist er mit seiner Gitarre durch Clubs und Kneipen in Deutschland unterwegs und ging 2014 mit MarieMarie auf Deutschland Tour.
Darcy ist momentan einer  der  meist gefragtesten Support-Acts in München. In den letzten Monaten durfte er unter anderem für die Dexters und Jonathan Kluth eröffnen. Nach rund 50 Konzerten in den letzten 18 Monaten war die Zeit reif für die Aufnahme seiner ersten EP. "Extended Play" zeigt in seinen vier Songs sehr gut, wie vielfältig und trotzdem individuell dieser Künstler ist.

This is Darcy.
Watch out.