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2002 gab es im Alternative-Bereich genau zwei Bands, die ein seltsam einhelliges Ballyhoo und Frohlockungen der purzelbaumartigen Weise verursachten. Die eine Band hört auf den Namen Queens Of The Stone Age, die andere Combo heißt kurz und bündig Dredg.
Frische Impulse hat die US-Rockszene momentan dringend nötig. Umso experimentierfreudiger präsentiert sich Dredg, eine Band aus der Bayarea von Kalifornien, die sich auf kontradiktorische Klänge mit Tiefgang spezialisiert hat und deren kreativer Kosmos völlig frei ist von kommerziellen Konventionen. Mal aggressiv und intuitiv, dann ungewohnt arkadisch und ausgeglichen bewegt sich ihr kapriziöser Sound seit fast 15 Jahren stilsicher und kompromisslos zwischen Art-Rock und Weltmusik. Deutlich gereift legt das Quartett nun sein viertes Album „The Pariah, The Parrot, The Delusion˜ vor, ein spannendes Geräuschabenteuer, gespickt mit einfallsreichen Versen und zu abstrakten Gemälden komponierten Ethnosounds. Das Werk versteht sich als eine Art musikalischer Klartraum – facettenreich, dicht, opulent und inspiriert von Salman Rushdies Essay „Imagine There´s No Heaven: A Letter to the 6 Billionth Citizen˜. Auch dass Sänger Gavin Hayes nur selten mit angestrengter Rock-Röhre trällert, ist eine Wohltat. Wer sich also auf Dredg einlässt, wird rasch begreifen, dass hinter willkürlich anmutenden Melodien, komplexe Arrangements stecken. Und die sind nicht nur schön, sondern auch gänzlich unverbraucht.
„Experimentell und melodiös, hart und einfühlsam – manchmal alles in einem Song.˜ - FOCUS
| Die Durchstarter Across The Delta supporteten schon u.a. die Smashing Pumpkins und waren beim Nova Rock zu Gast. Im Moment befinden sie sich im Studio und wir hoffen, dass das neue Album ähnlich grandios wird wie ihr Debut „Dancing To Architecture˜. |
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Noch Tour Support bei der Dredg Show am 25. Oktober im Rockhouse! Das grandiose String-Metal-Trio Judgement Day (US) sollte man auf keinen Fall versäumen!
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