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07.06.2022

Stick To Your Guns (US)

special guest: Deez Nuts (AU)
special guest: Being As An Ocean (US)

Dienstag, 7. Juni 2022, 19:45 UHR, Saal
VA: RH-Veranstaltung
PREISE Member Vorverkauf: 30,00€Vorverkauf: 32,00€
Member Abendkassa: 32,00€Abendkassa: 38,00€

Stick To Your Guns

Seit ihrer Gründung vor 14 Jahren gelten Stick To Your Guns als eine der abwechslungsreichsten Modern-Hardcore-Bands, die Persönliches und Politisches in furiose Mosh-Breakdowns, kraftvolle Refrains und Singalongs am laufenden Band verpacken. War der bislang letzte Release, die 2016 erschienene EP „Better Ash Than Dust“, noch mehr sozialkritischer Kommentar, kehrt das Quintett um Sänger und Shouter Jesse Barnett auf ihrem neuen Album „True View“, das am 13. Oktober 2017 über End Hits Records erschienen ist, den Blick wieder mehr nach innen.

Dass sich die Beschäftigung mit Gefühlswelten schon seit der ersten EP „Compassion Without Compromise“ von 2004 wie ein roter Faden durch das Schaffen von Stick To Your Guns zieht, stellt Gitarrist Josh James klar: „Unsere Musik, unsere Texte, unsere Botschaft, ja, unsere Existenz als Band ist die Reflektion unseres Innersten und der Verarbeitung der Welt, in der wir leben.“  Der Durchbruch gelingt der jungen Hardcore-Band mit „The Hope Division“, das ihr nicht nur ihr erstes festes Line-up, sondern auch einen Deal mit der Metal-Institution Sumerian beschert. Der Nachfolger „Diamond“ von 2012 ist es schließlich, der die Band auch beim Publikum als absolutes Modern-Hardcore-Bollwerk etabliert und dessen Artwork eines der signifikantesten Symbole der Hardcore-Szene der 2010`er Jahre darstellt. Nach einem weiteren Album für Sumerian und einem kurzen Intermezzo seitens Barnett mit seiner Posthardcore-Band Trade Wind stehen 2017 die Zeichen wieder komplett auf Stick To Your Guns. Mit End Hits Records hat das Quintett nicht nur ein frisches und hungriges Label in Europa gefunden, sondern mit dem Album „True View“ auch ihr wohl bisher reflektiertestes Werk geschaffen, das es trotz seiner kompromisslosen Art hinein in die deutschen Media Control Charts schaffte.

„ Etwas, dass mir bei Menschen und auch einem Großteil meiner Freunde und Bekannten auffällt, ist die Tatsache, dass niemand wirklich komplett ehrlich zu sich selbst ist“ , erklärt Barnett den Albumtitel und die dazugehörige Erkenntnis.  „Jeder denkt, er hätte recht, niemand gelingt es, seine Selbstwahrnehmung korrekt einzuschätzen. Auch ich war unglaublich egoistisch und habe getan, was mir am besten in den Kram gepasst hat. Dadurch habe ich in den letzten Jahren viele der wichtigsten Dinge in meinem Leben verloren und ich konnte mich nicht mehr verstecken; ich musste mich meinen Fehlern stellen. Das war das Härteste, was ich bis jetzt in meinem Leben durchmachen musste.“ Entsprechend wuchtig gestaltet sich „True View“ auch nach den ersten Minuten.

Denn wo „3 Feet From Peace“ noch mit singendem Posthardcore und kratzigem, aber melodischen Gesang beginnt, schwappt der Album-Opener in den letzten Sekunden in einen heftigen Moshpart über. Dieser bereitet den Weg für „The Sun, The Moon, The Truth: Penance Of Self“, den ersten Teil einer Songtrilogie über den Weg der Erkenntnis, den Barnett und seine Mitmusiker die letzten Jahre gehen mussten. Doomiger Gesang und kehliges Shouting unterfüttern wuchtige Hardcore-Grooves der Marke Comeback Kid und The Ghost Inside, während Barnett sich seine Fehler in Textzeilen wie „Break me down, the only way I’ll learn“ eingesteht. Der enorm hohe Energielevel, den die Band hier etabliert, bleibt über die Länge der gesamten Platte konstant – ob im thrashigen „Cave Canem“, dem von an Thrice erinnernden Klargesang getragenen „56“ oder dem brachial-melancholischen Hardcore-Walzer „Through The Chain Link“.

Mit „True View“ liefern Stick To Your Guns einen schlagkräftigen Beweis dafür, wie wichtig das Quintett für die heutige, sich gerne in Oberflächlichkeiten verlierende Hardcore-Szene ist. „ Egal, wie man die Platte findet, sie war für uns notwendig“, sagt Barnett.  „Dieses Album musste geschrieben werden, und ich bin froh, dass es passiert ist.“

 

http://www.sticktoyourguns.net

Deez Nuts

“You Got Me Fucked Up” is the album DEEZ NUTS needed to write. JJ Peters (vocals) explains: “It’s the breath of fresh air that we and our fans have been sorely missing. The thing that stands out the most about our songwriting, our performance and vibe on this whole album: We finally got our party sound back, but not in the sense of beat to death ‘party’ lyrics. These songs just scream fun.”

DEEZ NUTS deliberately picked different locations to write and record the album, despite sticking with Andrew Neufeld (Comeback Kid, Sights & Sounds) as co-producer. “This time we wrote in Toronto rather than New York City and recorded in Los Angeles rather than Boston like we did on the last two albums. The difference the surroundings brought to the album are very much felt throughout its ten bangers.”

“You Got Me Fucked Up” is just that: ten bangers. There are no 20 second humorous songs, but it is ten well-written and well-structured songs. “Some people subscribe to the ‘if it ain’t broken, don’t fix it’ philosophy. Mine has always been ‘if you don’t evolve, you die’. I couldn’t wait a second longer to put that into play with DN using this new album as the vehicle.” According to Peters “You Got Me Fucked Up” is the most important album in their discography since “Stay True” – and he cannot wait for you all to enjoy it!

The three singles the band chose all play a valuable role in introducing this album to their diehard fans and hopefully they will be welcoming some newcomers and possible fence-sitters, too. “Crooked Smile” is as catchy and infectious as it is pissed and menacing, a perfect lead in. “Singalong” is possibly the most DEEZ NUTS for those who fear change. “It’s our old familiar sound on steroids and laced with melody”, say Peters. “Bitterest End” lets you know that you can expect the unexpected throughout this album. “It is taking our sound and songwriting to brand new places, but in a very DN fashion.”

Short after the release of “You Got Me Fucked Up” DEEZ NUTS will embark on a European tour with Lionheart, Kublai Khan, Obey The Brave and Fallbrawl. A tour that Peters is very much looking forward to: “We’ll be on the road with the homies… in Europe this November, enjoying these songs in the live arena for the first time ever, please don’t miss these shows, they are gonna be one for the books, and the start of our next chapter.”

https://www.facebook.com/deeznutshardcore

Being As An Ocean

Being as an Ocean wurde 2011 in Alpine im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien von Sänger Joel Quartuccio, den beiden Gitarristen Tyler Ross und Jacob Prest, sowie dem Bassisten Ralph Sica und Schlagzeuger Shad Hamawe gegründet. Die Musik der Band wird von Gruppen wie Mewithoutyou, Oceana, As Cities Burn, Underoath, Sigur Ros und Balance and Composure beeinflusst. Laut Metal Hammer versucht die Gruppe einen Brückenschlag zwischen Post-Hardcore, Screamo, Metalcore und manchmal auch Pop, welcher sich unter anderem mit klaren Gesangslinien und getragenen Ambient-Passagen niederschlägt zu kreieren. 

 

 

https://www.facebook.com/beingasanocean