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13.06.2019

Jonathan Bree (NZ)

 

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John Moods (DE)

Donnerstag, 13. Juni 2019, 20:00 UHR, Bar
VA: RH-Veranstaltung
PREISE Member Vorverkauf: 12,00€Vorverkauf: 14,00€
Abendkassa: 17,00€
Jetzt online kaufen: 14,00€ zzgl. Versandkosten

Jonathan Bree

Es ist der Tanz auf mehreren Hochzeiten, den Jonathan Bree aus Neuseeland perfekt beherrscht. Ganz gleich ob Komponist, Multiinstrumentalist, Produzent oder Label-Chef von Lil‘ Chief Records. Nicht zu vergessen seine unübersehbaren Fähigkeiten als Verwandlungskünstler. Alles beginnt mit neun Jahren als er nur noch Augen für „Rebecca“ hat und zu ihren Ehren seinen ersten gleichlautenden Song schreibt. Mit 12 spielt er unter 20jährigen Bandkollegen Schlagzeug in der Band „The Plaster Saints“. Nach einer ersten erzwungenen Auszeit in Australien kehrt er nach Auckland zurück und gründet seine erste eigene Band „The Brunettes“. Vier Alben, vier E.P.s und einen Vertrag beim Nirvana-Label „Sub Pop“ später, nehmen „The Brunettes“ ein unbestimmtes Ende, was vielen Fans, insbesondere in Neuseeland, Tränen in die Augen treibt und doch noch ein Fünkchen Hoffnung lässt.

Auf „Sleepwalking“, dem gerade erschienen, dritten Solo-Album verwebt Bree seinen unverwechselbaren Bariton, üppige Streicher, Hörner, Chöre mit einem Kammerpop, der an gute alte Zeiten erinnert. Ein gezupftes Cello, eine minimale Bass-Line und ein repetitives Schlagzeugmuster bilden Brees Markenzeichen, auch und insbesondere bei der Vorab-Single „You’re So Cool“, die vom New Yorker Time Out Magazin zum Musikvideo des Jahres 2017 gekürt wurde. Mit „Sleepwalking“ blickt Bree in Richtung 60er Jahre Lounge, Exotica und französischen Pop. Als bekennender Workaholic und sozialer Einsiedler verbringt Bree seine Tage (und Nächte) im schäbigen Heimbüro und versucht sein Plattenlabel zu leiten, während er gleichzeitig Alben für Künstler wie Princess Chelsea produziert, in viralen Musikvideos für Duette über das Rauchen („Cigarette Duet") auftritt und dann noch die Zeit findet, sein eigenes Material aufzunehmen. Und manchmal schläft er sogar. Aber nur manchmal.

 

https://www.facebook.com/jonathanbree666/

John Moods

The Essential John Moods, ein Soloalbum im wahrsten Sinne des Wortes, ist was Jonathan Jarzyna (Sänger der Berliner Band Fenster) in sich entdeckte, als er im Sommer 2017 alleine entlang der spanischen Küste wanderte. Seine Entdeckung will er nun mit der Welt teilen.

Eine Minigitarre im Rucksack und GarageBand auf dem Handy ermöglichten es ihm jeden Abend, nach langer Wanderung in einer neuen Stadt angekommen, Lieder aufzunehmen (zugegebenermaßen wurden den Songs später noch Live-Schlagzeug und ein paar weitere Instrumente hinzugefügt). Das Album schafft es, das Gefühl des Wanderns, des Umherstreifens beizubehalten – jeder Song bezieht sich auf den folgenden, wie eine Stadt oder ein Dorf sich auf ihre Umgebung beziehen, die eigene Einzigartigkeit als Kontrast zur geteilten, traditionellen Architektur. Piepende Instrumentalinterludes (Trainride, Pontevedra, Coastal Way) erfassen das Gefühl von Desorientierung und Delirium an Verkehrsknotenpunkten und die Verwirrung, wenn man in einer neuen unbekannten Umgebung aufwacht.

“I just came alive completely” sind die ersten von Jarzyna gemurmelten Worte auf New Spring, mit ihnen beschwört er den Geist des Albums herauf. Nicht das Zucken manischen Aktivismus’ sind damit gemeint, sondern die zarten Sensibilitäten im Hier und Jetzt. Den ganzen Reichtum des Lebens umfassend, reicht die Bandbreite vom klirrend-leichten Groove auf The Weight bis hin zu den ausufernden Meditationen in Pawns. Ein träumerisches Echo von 60er und 70er Softrock und Folk durchfluten das Album, das Orgel-durchtränkte Where In The World hat gar einen psychodelischen Unterton. Dennoch, der Sound von The Essential John Moods ist erstaunlich zeitgemäß, wie etwa der Lounge-Funk von Take It Home (inklusive eines atemberaubenden Einstiegs von Chef-Crooner Sean Nicholas Savage) oder der traurige Jazz von Almost Gone. Dark Wall erinnert an eine Country-Polonaise neben einem Roboter, der vorsichtig lernt, Hawaiigitarre zu spielen. Leap of Love, ein frühes Highlight des Albums, erfasst den Hörer in schimmernden Wellen – ein Liebeslied, das selbst seinem Erschaffer ein Rätsel bleibt.

In der meditativen Coda von Relax Your Foot hat Jarzyna genau die richtigen Samples rausgesucht um The Essential John Moods’ hoffnungsvolle Botschaft einzurahmen: Der legendäre Carl Sagan erinnert uns daran, dass “trotz unserer Beschränkungen und Fehlerhaftigkeit wir Menschen zu Großem fähig sind.”

 

https://www.facebook.com/thejohnmoods/

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