Für Bands Rent the Rockhouse Werbepartner & Kooperation Presse

23.03.2018

Sepultura - AUSVERKAUFT!

AUSVERKAUFT!

 

Obscura
Goatwhore
Fit for an Autopsy

Freitag, 23. März 2018, 19:00 UHR, Saal
VA: Rockhouse-Bar
PREISE Vorverkauf: 28,00€Abendkassa: 33,00€

Sepultura

Anfang 2018 werden die brasilianischen Metal-Legenden SEPULTURA mit ihrer ersten großen Headlinertour zum gefeierten Album »Machine Messiah« nach Europa zurückkehren. Die über 90 Minuten umfassende Setlist wird alle aktuellen Hits, aber auch die zeitlosen Klassiker der Band enthalten. Nach einer extrem erfolgreichen Tour mit KREATOR und vielen Festivalshows im Jahr 2017 haben SEPULTURA nun ein weiteres, grandioses Billing im Gepäck:
 Als Direct Support sind keine Geringeren als die deutschen Technical Death Metal-Meister OBSCURA bestätigt, gefolgt von den amerikanischen Black/Death Metallern GOATWHORE und New Jerseys Finest, dem Deathcore-Kommando FIT FOR AN AUTOPSY.Andreas Kisser sagt dazu:
„Sepulnation Europe, ich freue mich sehr, die erste Headline Tour für unser aktuelles Album Machine Messiah für Februar/März 2018 bekanntgeben zu dürfen! Unterstützt werden wir von fantastischen Künstlern wie Obscura, Goatwhore und Fit For An Autopsy! Also macht euch bereit, der Messiah setzt sich in Bewegung in Richtung Europa, bis bald! DESTROY!!!!“

 

Klasse ist ewig und Metal ist für immer. Der Weg zum Ruhm der Heavy Music ist übersät von den zerbrochenen Kadavern derer, die nicht die Stärke dazu hatten, diese Reise zu beenden. Doch wahre Meister werden es immer hindurch schaffen und SEPULTURA haben sich schon lange den Status als Legenden der Metalwelt verdient. In 2017 werden sie mit noch mehr Feuer in ihrem gemeinsamen Leib zurückkehren als je zuvor. »Machine Messiah« wird kommen…

Nachdem sich die Band 1984 in Belo Horizonte, Brasilien zusammengeschlossen hatte, sind SEPULTURA schon sehr schnell zu wichtigen Bestreitern des aufkeimenden Thrash Metal Undergrounds geworden.  Mit einem Sound der genauso erfinderisch und lebendig wie auch roh und primitiv war, zersplitterte die Band alle Vorurteile und machten Südamerika zum festen Bestandteil der Metal-Landkarte. Frühe Alben wie »Morbid Visions «, »Schizophrenia« und  »Beneath The Remains« halfen dabei, den Sound dieses neuen, brutalen Heavy Metal Stils zu bilden.  Mit ihrer hartnäckigen Hingabe, überall touren zu wollen und zu können, hat SEPULTURA es geschafft, eine der treuesten Fan Bases auf diesem Planeten hinter sich zu scharen. Während die 90er vielen Metalbands kreative und kommerzielle Schwierigkeiten bereiteten, entwickelten sich SEPULTURA immer stärker und besser: Sowohl das 1993er »Chaos AD« als auch sein bahnbrechender Nachfolger »Roots« in 1996 entwickelten sich auf Anhieb zu Klassikern und haben seit dem immer wieder bewiesen, dass sie ein großer Einfluss für etliche Generationen von Metalmusikern waren.

Als Frontman und Gründer Max Cavalera in 1997 die Band verließ, hätte dies leicht dazu führen können, den Fokus von der Band zu lenken, doch der Einstieg von Sänger Derrick Green nur wenig später desselben Jahres bewies sich dann als Geniestreich. Die letzten zwei Jahrzehnte haben sich SEPULTURA enorm  weiterentwickelt, sie sind vielfältiger geworden und in sich gedeiht, während sie stetig und unaufhaltsam vernichtende Alben veröffentlicht haben, die jedes Mal eine unglaubliche Intensität und Vielfalt zum glorreichen Katalog der Band beigetragen haben. Von der Euphorie von Green’s erstem Album »Against« in 1998 und dem knurrenden Feuerwerk von 2003’s »Roorback« bis hin zum funkelnden, riff-gesteuerten Futurismus des 2011er »Kairos« und dem von Ross Robinson produzierten allseits bejubelten » The Mediator Between Head And Hands Must Be The Heart«, veröffentlicht in 2013, war SEPULTURA’s Entwicklung unaufhörlich und ihre artistische Integrität tadellos. Stets verehrt als eine alles zerstörende und berauschende Live-Band, feierte das aktuelle Line-Up,  bestehend aus Derrick Green, Gitarrist Andreas Kisser, Bassist Paulo Jr. und Schlagzeuger Eloy Casagrande, erst kürzlich SEPULTURA’s 30-jähriges Jubiläum mit einer unerbittlichen Welttournee, die ohne Zweifel zeigte, dass die brasilianische Gruppe momentan in der Form ihres Lebens ist.

Im Hinblick auf 2017 stehen SEPULTURA schon in den Startlöchern um ein neues Album zu veröffentlichen, dass wieder einmal dafür sorgen soll, den Bandstatus als Pionier des Heavy Metal zu bestätigen. Aufgenommen mit dem geschätzten Produzenten und Master Jens Bogren (Opeth/Kreator/Ihsan/Paradise Lost), der das Ganze leitete, ist »Machine Messiah« nicht nur das 14. Studioalbum der Band – eine bereits genug beeindruckende Leistung für sich selbst – sondern auch das vollkommenste und fesselndste Album, das die Band innerhalb der Derrick Green-Ära je produziert hat. Es ist spannungsgeladen und umfasst jeden möglichen musikalischem Spielraum, bleibt jedoch stets fest verwurzelt und tief verankert in der Seele und dem Feuer von klassischem Heavy Metal, und ist somit eindeutig ein Album, an dem die Band mit großer Liebe, Leidenschaft und Entschlossenheit gearbeitet hat.

“Wir haben viel in Brasilien gearbeitet und haben versucht so viel Vorproduktion zu leisten wie wir nur konnten, um das Album so vollkommen wie nur möglich zu machen“, erklärt Andreas Kisser. „Wenn der Produzent kommt, dann bringt er seine Vorschläge und Ideen mit sich und wir verfeinern die Songs und nehmen das Ganze dann schlussendlich auf. Jens war eine unglaubliche Bereicherung für dieses Projekt. Er ist ein super Produzent. Er arbeitet stets mit großer Liebe zum Detail. Ich bin sehr glücklich mit dem Sound, denn Jens hat das Album auch sehr gut gemixt, in Schweden. Wir hatten eine unfassbare Zeit dort. Wir sind sehr aufgeregt und können die Veröffentlichung dieser Aufnahmen schon gar nicht mehr abwarten!“

Mit einer Bandbreite beginnend mit der stattlichen Bedrohung des langsam brennenden Titeltracks und dem Zorn des klassischen Trashers ‘I Am The Enemy‘, bis hin zu dem esoterischen und perkussiven Aufruhr von ‘Phantom Self‘ und dem monströsen Dark Metal Ungetüm ‘Sworn Oath‘, schafft es »Machine Messiah« ein ausgezeichnetes Gleichgewicht zu finden um musikalisch gesehen sowohl das zu liefern, was erwartet wird, als auch aus den Erwartungen auszubrechen.  Ein Album von präzise genau angefertigter Songs, die auch individuelle Momente beinhalten in denen einem die Kinnlade herunterfällt, erreicht es einen Epos und ein belebendes Crescendo mit dem grollenden, schaurigen ‘Cyber God‘ als eine von Kisser’s unglaublichsten Sololeistungen jemals, die erst aufsteigt um dann wieder im Dunkeln zu versinken. Entwickelt mit solch aufragender Leistung und echter Teamarbeit, könnte »Machine Messiah« schon jetzt SEPULTURA‘s bestes Album sein.

https://www.facebook.com/sepultura/

Obscura

Founded in 2002 by guitarist/vocalist Steffen Kummerer, German progressive death metal band OBSCURA caused a stir when they - out of nowhere - toured as support for the legendary Suffocation on the band's European tour in 2006 and independently released their debut album Retribution that same year. From its very beginnings, the band (named after Gorguts'inimitable 1993 full-length) demonstrated an uncanny ability for blending different forms of technical, cerebral metal into a coherent synthesis of death, thrash and black metal merged with progressive elements.Following this auspicious start, OBSCURA's lineup was bolstered by a number of star-studded additions to the band's lineup. In late 2007, OBSCURA added drummer Hannes Grossmann (ex-Necrophagist) and bassist Jeroen Paul Thesseling (ex-Pestilence) as new permanent members, while guitarist Christian Muenzner (Spawn of Possession, ex-Necrophagist) came into the ranks in early 2008. In 2009, after being acquired by Relapse Records, the band released Cosmogenesis, a marvel of technical and progressive metal that firmly established OBSCURA as one of modern extreme
metal’s leading lights. Not one to bend to convention, OBSCURA distinguished themselves and their unique brand of music via the tasteful use of vocal effects, fretless bass, philosophical underpinnings,
and other elements rarely touched on in extreme metal. In addition to cracking the US Billboard charts, the release of Cosmogenesis saw OBSCURA embark on their first worldwide tour, which included visits to North America, Europe, and Japan. Cosmogenesis was followed in 2011 by Omnivium, which was lauded by Decibel, Terrorizer, Metal Injection, and dozens of others as a landmark achievement in technical music. That album entered the US and German charts while enabling the band to conduct another run of extensive touring across the globe, now joined by fretless bassist Linus Klausenitzer (Noneuclid). The band embarked on multiple world tours with such renowned artists as Cannibal Corpse, Nile, Suffocation, Atheist, Death To All, The Black Dahlia Murder, Children of Bodom, Devin Townsend and countless others including numerous festival appearances at Summer Breeze, Hellfest, Inferno Festival, Neurotic Deathfest, and many others. In 2014, Muenzner and Grossmann left OBSCURA to focus on personal endeavors. Their positions were filled by jazz guitarist Rafael Trujillo and fusion drummer Sebastian Lanser (Panzerballett).
Now, five years since the release of the universally-acclaimed Omnivium, the progressive metal masters are poised to return with their strongest and most dynamic release to date. The aptly-
named Akróasis (Greek for "hearing" or "listening") draws on all the various elements of OBSCURA's signature sound and combines those qualities into a cohesive and mind-blowing whole. Produced by the band and V. Santura (Triptykon, Pestilence), Akróasis is eight songs diverse enough to serve as a near-comprehensive introduction to all of extreme metal. Packed to the gills with virtuosic musicianship, compelling themes, and airtight songwriting, Akróasis will undoubtedly breathe new life into death metal, progressive metal and beyond.

https://www.facebook.com/RealmOfObscura/

Goatwhore

Album Nummer Sieben von den Jungs aus dem bisweilen unter Seehöhe liegenden New Orleans. Mit dem Vorgänger "Constricting Rage Of The Merciless" schafften es GOATWHORE zum wiederholten Male (!) nicht nur in die einschlägigen Metal Charts, sondern auch zum zweiten Mal hintereinander in die offiziellen Billboard Charts. Auf Platz # 81! Klar, heutzutage werden nicht mehr diese Massen an physischen Tonträgern verkauft, aber für ein Entrümpelungskommando wie GOATWHORE ist ein solcher Erfolg sensationell. Derber Metal in den weichgespülten Charts kommt nicht allzu oft vor.

Personell hat sich bei den New Orleansern nichts verändert, lediglich Erik Rutan wurde diesmal nicht zum Klangbildverantwortlichen gemacht, dafür hielt der Livemischer Jarrett Pritchard her. Und der macht einen fantastischen Job. Dazu kommt, dass "Vengeful Ascension" wie einst bei Omma direkt auf Zwei-Zoll-Tape aufgenommen wurde. Keine Pro-Tools, kein großes Herumgeschneide. In Plastikzeiten wie den unsrigen ist ein solches Unterfangen schon als kühn zu bezeichnen. Hut ab, meine Herren, dieses Wagnis einzugehen. Wobei, GOATWHORE blickt auf ein nun seit acht Jahren unverändertes Line-Up von potenten Musikern zurück. Die Herren wissen, was sie an ihren Instrumenten tun. Und das tun sie gut. Schon der Opener "Forsaken" zeigt, dass man anspruchsvoll und fies sehr gut unter ein Dach bringen kann. Der Sound ist genau so, wie man eine analoge Aufnahme erwartet. Direkt, rotzig, aber immer transparent und mitten in die Kauleiste.

Lyrisch widmet man sich dem Gehörnten, seinem Aufstieg, seinem Fall und retour. H.P. Lovecraft darf auch wieder einmal im Metalumfeld als Ideengeber herhalten und ein wenig Kriegsgeklirre wird dazu auch noch in den Texten verarbeitet.  Der poetische Vortrag erfolgt erneut hundsgemein durch L. Ben Falgous II, auch schon fast seit immer dabei (genauer gesagt seit 1998) und immer schön mit seinem thrashig/blacken Organ reüssierend.

Alles gut also im Hause GOATWHORE? Kann man so sagen. Mir gefällt am Album besonders diese latente Hektik, die ein wenig an alte KRETOR erinnert. Vielleicht kann man es auch als Unbekümmertheit in einem professionellen Umfeld bezeichnen. Selbst in weniger schnellen Songs oder Teilen von Songs hat man immer ein wenig das Gefühl, dass die Band weiter ungestüm nach vorne stoben will. Abwechslung wird groß geschrieben, das Album ist fast so etwas wie eine Best-Of des eigenen Backkatalogs. Von abwechslungsreichen Reissern wie dem Opener, punkig-crustigen Songs wie "Under The Flesh Into The Soul", gemäßigteren (dafür umso derberen) Midtempo-Krachern wie dem Titellied, überharten Gewaltthrashern wie "Chaos Arcane" hin zu melodischen Tracks wie "Where The Sun Is Silent" gibt es auf dem Album alles was das Herz eines rabiaten Extrem-Metal-Freundes begehrt.

GOATWHORE bleiben sich auf dem siebten Werk in ihrer nun schon 20 Jahre dauernden Karriere treu, vermengen höchst akkurates Songwriting mit pfeilschnellen Gewaltattacken und punkten mit einer sehr lässigen Produktion. Hier wird "analog" nicht nur des Selbstzwecks wegen verwendet, man punktet tatsächlich mit einem organischen Sound, der Heavieness in ihrer ursprünglichen Form aus den Sulphurminen zerrt, dabei aber nicht mit einem "früher war alles besser"-Ansatz zu gewinnen versucht.

GOATWHORE stehen weiter ganz oben am Death/Thrash/Black-Olymp und liefern ganz einfach Qualität ab. Punkt.

Eine Band, auf die man sich immer verlassen kann!

https://www.facebook.com/thegoat666/

Fit for an Autopsy

Die Entwicklung, die FIT FOR AN AUTOPSY aus New Jersey in den letzten 7 Jahren hingelegt haben, ist enorm und erreicht mit “The Great Collapse” ihren vorläufigen Höhepunkt. Unterm dem Video zum Song “Heads Will Hang” fanden sich zahlreiche GOJIRA-Vergleiche, was nicht nur an der Stimmung des Liedes, sondern auch an der abermals bemerkenswerte Schlagzeugarbeit von Josean Orta liegt. Oder eben an der Tatsache, dass sich FIT FOR AN AUTOPSY einfach mal drei Gitarristen leisten. Schon beim Vorgänger “Absolute Hope, Absolute Hell” konnte man erahnen, wie es klingen könnte, wenn Kreativität und Timing die Oberhand gewinnen und die letzten marginalen Schrammen auspoliert werden. Das Dreigestirn, bestehend aus Will Putney, Patrick Sheridan und Tim Howley, liefert auf “The Great Collapse” eine weitere Steigerung der Leistung. Das Deathcore-Album des Jahres erscheint ganz offiziell schon im März.

FIT FOR AN AUTOPSY klingen weiterhin durchweg nach Deathcore, keine Frage. Aber sie haben den Sound etwas gestreckt, die Songs etwas offener gestaltet und können sich dadurch sicherlich eine breitere Hörerschaft erschließen. Damit rücken sie das Genre eventuell ins Rampenlicht und schleifen es am Kragen aus der schmutzigen, dunklen Ecke raus. Dass sie den Untergang des Genres noch drehen könnten, deutete die Band mit den letzten beiden Alben ganz offensichtlich an.

Dass sie es in der Form tun würden, kam überraschend. “The Great Collapse” ist um Gesamtheit bemüht. Wo die Vorgängeralben noch auf Einzelleistungen konzentrieren, wirkt das neue Werk von FIT FOR AN AUTOPSY wie aus einem Guss. Mit Will Putney an Bord verfügen FIT FOR AN AUTOPSY über einen weiteren Joker, denn der erfahrene Produzent nahm sich dem Album selbstverständlich höchstpersönlich an. Unnötig zu erwähnen, dass der Sound hervorragend ist, bretthart drückt und gleichzeitig akzentuiert und sorgsam ausgewogen klingt.

https://www.facebook.com/FitForAnAutopsyOfficial/