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09.10.2026

33rd Rockhouse Birthday Party Part 1

Tickets. gibt es ab Montag, 16.03.2026 um 11:00 Uhr!

 

33 Umdrehungen Rockhouse – zum Geburtstag legen wir ein intensives 2-tägiges Liveprogramm auf! Am 9. Und 10. Oktober schlagen wir ein eklektisches Doppelalbum auf beiden Bühnen des Rockhouse auf.

Die Beiträge dazu liefern an Tag 1 die irische Ausnahmemusikerin Wallis Bird, ein Kyuss und Qotsa Tribute von Songs For The Red Sun, Indie Rock von Catastrophe & Cure und die spannende Nachwuchshoffnung Jo The Man The Music.

Programm und Infos zum 2. Tag findest du hier.

Rockhouse Inner Circle Mitglieder erhalten das 2-Tage-Kombiticket zum unglaublichen Preis von 33 €.

Wallis Bird (IE)
Songs For The Red Sun - A Tribute To Kyuss & Queens Of The Stone Age
Catastrophe & Cure (AT)
Jo the Man the Music (AT)
&Special Guest

Fr, 09.10.2026, 18:30 UHR, Ganzes Haus
VA: RH-Veranstaltung
PREISE Member Vorverkauf 18.00€Vorverkauf: 33.00€
Jetzt online kaufen: 33.00 EUR zzgl. Versandkosten
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33rd Rockhouse Birthday Party

Manchmal lässt sich Kulturgeschichte erstaunlich präzise in einer Zahl verdichten. 33 etwa: die Geschwindigkeit, mit der sich eine Schallplatte dreht. Ein Maß für Dauer, für Tiefe, für das langsame, kontinuierliche Kreisen von Musik im Raum. Und zufällig auch das Alter eines Hauses, das seit drei Jahrzehnten genau das tut – Musik in Umlauf bringen. Das Rockhouse Salzburg wird 33 Jahre alt, und feiert diesen Geburtstag im Oktober 2026 mit einem zweitägigen Programm, das sich wie ein bewusst kuratiertes Doppelalbum lesen lässt.

Dabei ist das Rockhouse selbst längst mehr als ein Club. Seit seiner Eröffnung im Oktober 1993 hat sich der Veranstaltungsort am Fuß des Kapuzinerbergs zu einer zentralen Infrastruktur für Musik in Salzburg entwickelt – ein Raum, der zugleich Bühne, Labor und Schule ist. Rund 300 Veranstaltungen pro Jahr, internationale Acts neben lokalen Newcomern, Workshops, Proberäume und Nachwuchsprogramme: Das Haus versteht sich bewusst als „grassroots venue“, als Ort, an dem Szenen wachsen können.

Dass ein solcher Ort in Salzburg überhaupt existiert, ist kein historischer Zufall, sondern das Ergebnis kulturpolitischer Kämpfe. In den frühen 1980er-Jahren artikulierte sich in der Stadt ein wachsender Unmut über das Fehlen von Infrastruktur für zeitgenössische Pop- und Rockmusik. Aus dieser Bewegung ging der Verein Pro-Ton hervor, der schließlich den Umbau des Gebäudes in der Schallmooser Hauptstraße durchsetzen konnte – ein Haus aus dem Jahr 1842, dessen Gewölbe heute noch den architektonischen Resonanzkörper für Gitarren, Beats und Stimmen bilden.

Wenn man das Rockhouse also mit einer Schallplatte vergleicht, dann nicht wegen der Nostalgie des Formats, sondern wegen seiner Mechanik: Musik entsteht hier nicht linear, sondern zyklisch. Szenen tauchen auf, verschwinden wieder, kehren zurück. Bands beginnen im kleinen Barraum und stehen Jahre später im großen Saal – oder anderswo auf internationalen Bühnen. Über drei Jahrzehnte haben mehr als zehntausend Künstlerinnen und Künstler hier gespielt.

Die 33rd Rockhouse Birthday Party nimmt dieses Bild wörtlich und öffnet am 9. und 10. Oktober ein musikalisches Doppelalbum auf beiden Bühnen des Hauses.

Tag 1 wird angeführt von der irischen Songwriterin Wallis Bird, deren rauer Folk-Rock seit vielen Jahren zwischen Dublin und Berlin zirkuliert und von einer außergewöhnlichen Bühnenpräsenz lebt. Bird verbindet in ihren Songs Einflüsse aus Folk, Rock und Jazz und gilt als eine der eigenständigsten Stimmen der europäischen Songwriter-Szene.
Ergänzt wird der Abend von Songs For The Red Sun, einem Tribute an die Wüstenrock-Ikonen Kyuss und Queens of the Stone Age, sowie vom atmosphärischen Indie-Rock von Catastrophe & Cure und der jungen Österreichischen Hoffnung Jo The Man The Music.

Tag 2 schlägt dann ein anderes Kapitel auf: Mit Frittenbude betritt eine Institution des deutschsprachigen Elektropunk die Bühne – eine Band, deren Sound aus Rave, Punk, Rap und Indie seit den 2000er-Jahren ein politisch aufgeladenes, tanzbares Subkultur-Hybrid bildet.
Dazu kommen Österreichs Indie-Pop-Durchstarter Naked Cameo, der anarchische Ska-Polkabilly-Mix von Fenzl, Dialekt-Pop von Laurenz Nikolaus, das Solo-Projekt Farmar von Mario Fartacek sowie – fast schon traditionell – die DJs für eine bessere Welt, die nach der letztjährigen Eskalation auch heuer wieder den finalen Kreis schließen.

Vielleicht liegt in dieser Struktur der eigentliche Reiz des Jubiläums: Wie bei einer guten Platte geht es weniger um das einzelne Stück als um die Dramaturgie des Ganzen. Das Rockhouse feiert sich nicht als Denkmal, sondern als laufenden Prozess – als Ort, der Musik immer wieder neu in Bewegung setzt.

33 Umdrehungen pro Minute.
Ein Geburtstag, der genau so funktioniert.


Wallis Bird

Wallis Bird
Foto: Rory Grubb

WALLIS BIRD ist zurück: 2026 tourt die Irin endlich wieder mit ihrer Band, im Gepäck hat sie ihr neues Album I Can See Your House From Here, auf dem sie existenzielle Themen eindringlich verarbeitet. Nach zwei Jahren on the road mit der Neo-Klassik-Band Spark zum gemeinsamen Album Visions Of Venus ist es wieder an der Zeit für WALLIS BIRD, ihren eigenen und vor allem den neuen Songs einen exklusiven Platz auf der Bühne zu geben. Denn genau dort leuchtet die Kraft der Künstlerin besonders hell: Ihre intensive Energie, die großartige Stimme und das Teilen von intimen Momenten machen ihre Shows zu besonderen, inklusiven Erlebnissen, die berühren, aufrütteln und verbinden. 

WALLIS BIRD hat sich entschieden: fürs Rausgehen. Für uns, für ein „Wir“, gegen Isolation. Dafür, Nähe zuzulassen, anstatt sich abzuschotten. Dafür, ihre Träume, Ängste und Schmerzen zu teilen, ihre Community in den Dialog hereinzuholen und die Kraft von Gemeinschaft und Musik zu nutzen – bei den Konzerten und mit ihrem neuen Album I Can See Your House From Here, das im Einklang mit ihrer Tour 2026 erscheint. Mit ihrem siebten Studioalbum im Gepäck kehrt die Musikerin zurück auf die Bühne und nimmt ihr Publikum mit auf eine eindringliche, tröstend-kraftvolle Reise durch persönliche und kollektive Erfahrungen von Verlust, Hoffnung und Menschlichkeit. Entstanden in einem alten Bauernhaus bei Berlin, ist das Album ein warmes, offenes Werk über Trauer als Ausdruck von Liebe, über Gemeinschaft und über den Mut, in einer zerrissenen Welt nicht wegzusehen.


https://www.wallisbird.com/

Songs For The Red Sun

Songs For The Red Sun

Fünf Salzburger Musiker haben sich zusammengefunden, um an diesem Abend zwei der prägendsten Bands des Desert Rock zu feiern: Kyuss und Queens of the Stone Age.

Druckvolle Grooves, tief gestimmte Gitarren und eine nahezu magnetische Sogwirkung prägten den Sound von Kyuss. Aus diesem Fundament formierten sich später Queens of the Stone Age um Mastermind Josh Homme, die den Wüstensound weiterentwickelten und mit Alben wie Songs for the Deaf oder Lullabies to Paralyze weltweit Erfolge feierten – kompromisslos, eigenständig und stets mit ungebrochener Intensität. Eine kraftvolle Auswahl an Songs führt durch das Reich der tiefen Töne – hypnotisch, treibend, kompromisslos. Ein Abend zwischen wuchtigen Basslinien, psychedelischer Weite und messerscharfen Riffs.

Pflichttermin für Stonerrocker und Liebhaber druckvoller Gitarrenmusik!

Besetzung:

  • Wolfgang Schwarzbach – Vocals, Bass
  • Emanuel Krimplstätter – Guitar
  • Peter Kreyci – Guitar
  • Manuel Schönegger – Bass, Keyboards
  • Danny Rico – Drums

Catastrophe & Cure

Catastrophe & Cure
Foto: Selina Kaar

Catastrophe & Cure blicken mittlerweile auf eine mehr als zehnjährige Bandgeschichte zurück. Seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums Like Crazy Doves im Jahr 2012, das ihnen einen FM4 Amadeus Award einbrachte, ist die Band eine Fixgröße der österreichischen Indie-Szene.

Mit ihrem zweiten Album Undeniable/Irresistible schlugen Catastrophe & Cure im Jahr 2015 neue Wege ein und öffneten ihren Sound für elektronische Einflüsse. Zwei Jahre und zahlreiche Touren durch Österreich und Deutschland später veröffentlichte die Band ihre Mini-LP Blank Spots sowie die Single On the Internet. Letztere wurde vom internationalen Musikblog Indie Shuffle zu einem der besten Indie-Rock-Songs des Jahres 2017 gekürt.

Mit dem vierten Album Somewhere Down the Line hat das nunmehrige Quintett im Jahr 2020 seine alte Liebe zu gitarrenlastigen Songs neu entfacht und damit gleichsam den Weg in die Zukunft gepflastert. Es ist das Werk einer Band, die nach Jahren des Experimentierens zu einer neuen Gelassenheit gefunden hat.

Die Singles In the Wind und Like a River waren die ersten Vorboten des neuen Albums. Während In the Wind ein ungeschliffenes Indie-Rock-Juwel ist, das den perfekten Soundtrack für einen Roadtrip bietet, wartet Like a River mit einem balladenhaften Vers und einem staubtrockenen Grunge-Refrain auf.

Im Frühling 2025 erschien schließlich das neue Album von Catastrophe & Cure, und die Band ging erneut auf Tour. So viel sei verraten: Das Quintett arbeitet sich darauf durch die verschiedenen Sounds des Alternative Rock der 90er-Jahre, klingt dabei aber stets modern und originell.


https://www.facebook.com/catastropheandcure/

Jo the Man the Music

Jo The Man The Music
Foto: Andy Kohl

DOCH. Vier Buchstaben, die viel über Jo The Man The Music verraten: Mut, Trotz, Unbekümmertheit. Tätowiert auf Jos Oberarm stehen sie für ein Lebensmotto, das auch ihre erste Single prägt – Skinny Dipping.

Der Song wirft lässigen Singer/Songwriter-Charme und plötzlich aufbrechende Rockgitarren zusammen. Frech und mit subtiler Leichtigkeit verwandelt Jo Alltagsmomente in eingängige Melodien – so nah, dass man das Knistern zwischen den Zeilen hört. Skinny Dipping meint das sprichwörtliche „Zehen ins kalte Wasser halten“ und beschreibt Jos ersten großen Schritt ins Rampenlicht: Augen zu und rein, auch gegen innere Zweifel.

Unterstützt wurde sie dabei von Co-Komponistin Nastasja Ronck und Studioproducer Nikodem Milewski, bekannt für Arbeiten von Bibiza bis Nemo. Im Frühjahr spielte Jo Support-Shows auf der Tour von Oehl sowie erste Gigs in Berlin und ihrer Heimatstadt Wien.

Jo The Man The Music erzählt vom Balanceakt einer jungen Frau Mitte 20 – irgendwo zwischen Coming of Age, Erwartungsdruck und unerschütterlichem Optimismus. Ein „Doch“, das zum Weitermachen ermutigt. Davon können wir alle mehr gebrauchen.


https://www.jothemanthemusic.com/

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