33rd Rockhouse Birthday Party

Wallis Bird | Frittenbude | Catastrophe & Cure | Songs For The Red Sun | Ro Bergman | | Jo the Man the Music | Naked Cameo | Fenzl | Laurenz Nikolaus | Farmer | DJs für eine bessere Welt

Fr, 9.10.2026 / 00:00 / Ganzes Haus

33rd Rockhouse Birthday Party

© Rockhouse Salzburg

Event Info

Datum
Fr., 09.10.2026
Uhrzeit
00:00
Endet am
So., 11.10.2026
Ort
Ganzes Haus
Adresse
Schallmooser Hauptstraße 46, 5020 Salzburg

Details

Alles zum Event

33 Umdrehungen Rockhouse – zum Geburtstag legen wir ein intensives 2-tägiges Liveprogramm auf! Am 9. Und 10. Oktober schlagen wir ein eklektisches Doppelalbum auf beiden Bühnen des Rockhouse auf.

Die Beiträge dazu liefern an Tag 1 die irische Ausnahmemusikerin Wallis Bird, ein Kyuss und Qotsa Tribute von Songs For The Red Sun, Indie Rock von Catastrophe & Cure und die spannende Nachwuchshoffnung Jo The Man The Music. Zudem begeistert Ro Bergman mit ehrlichem Indie-Pop & emotionalem Songwriting.

Tag 2 ruft die Ravepunk Institution Frittenbude auf den Plan, sowie Österreichs Indie Überflieger Naked Cameo, wildester bayrischer Ska-Polkabilly von Fenzl, Dialekt Pop von Laurenz Nikolaus, Mario Fartaceks Solo Projekt Farmar und nach der letztjährigen Feier-Eskalation machen die DJs für eine bessere Welt auch heuer wieder den Sack zu.

An beiden Tagen dürfen sich die Besucher:innen außerdem auf einen besonderen Special Guest freuen!

Rockhouse Inner Circle Mitglieder erhalten das 2-Tage-Kombiticket zum unglaublichen Preis von 33 €.

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Tag 1:

Wallis Bird, Songs For The Red Sun, Catastrophe & Cure, Jo The Man The Music, Ro Bergman

Tag 2:

Frittenbude, Naked Cameo, Fenzl, Laurenz Nikolaus, Farmar, DJs für eine bessere Welt

TAG 1:

WALLIS BIRD

WALLIS BIRD ist zurück: 2026 tourt die Irin endlich wieder mit ihrer Band, im Gepäck hat sie ihr neues Album I Can See Your House From Here, auf dem sie existenzielle Themen eindringlich verarbeitet. Nach zwei Jahren on the road mit der Neo-Klassik-Band Spark zum gemeinsamen Album Visions Of Venus ist es wieder an der Zeit für WALLIS BIRD, ihren eigenen und vor allem den neuen Songs einen exklusiven Platz auf der Bühne zu geben. Denn genau dort leuchtet die Kraft der Künstlerin besonders hell: Ihre intensive Energie, die großartige Stimme und das Teilen von intimen Momenten machen ihre Shows zu besonderen, inklusiven Erlebnissen, die berühren, aufrütteln und verbinden. 

WALLIS BIRD hat sich entschieden: fürs Rausgehen. Für uns, für ein „Wir“, gegen Isolation. Dafür, Nähe zuzulassen, anstatt sich abzuschotten. Dafür, ihre Träume, Ängste und Schmerzen zu teilen, ihre Community in den Dialog hereinzuholen und die Kraft von Gemeinschaft und Musik zu nutzen – bei den Konzerten und mit ihrem neuen Album I Can See Your House From Here, das im Einklang mit ihrer Tour 2026 erscheint. Mit ihrem siebten Studioalbum im Gepäck kehrt die Musikerin zurück auf die Bühne und nimmt ihr Publikum mit auf eine eindringliche, tröstend-kraftvolle Reise durch persönliche und kollektive Erfahrungen von Verlust, Hoffnung und Menschlichkeit. Entstanden in einem alten Bauernhaus bei Berlin, ist das Album ein warmes, offenes Werk über Trauer als Ausdruck von Liebe, über Gemeinschaft und über den Mut, in einer zerrissenen Welt nicht wegzusehen.

SONGS FOR THE RED SUN

Fünf Salzburger Musiker haben sich zusammengefunden, um an diesem Abend zwei der prägendsten Bands des Desert Rock zu feiern: Kyuss und Queens of the Stone Age.

Druckvolle Grooves, tief gestimmte Gitarren und eine nahezu magnetische Sogwirkung prägten den Sound von Kyuss. Aus diesem Fundament formierten sich später Queens of the Stone Age um Mastermind Josh Homme, die den Wüstensound weiterentwickelten und mit Alben wie Songs for the Deaf oder Lullabies to Paralyze weltweit Erfolge feierten – kompromisslos, eigenständig und stets mit ungebrochener Intensität. Eine kraftvolle Auswahl an Songs führt durch das Reich der tiefen Töne – hypnotisch, treibend, kompromisslos. Ein Abend zwischen wuchtigen Basslinien, psychedelischer Weite und messerscharfen Riffs.

Pflichttermin für Stonerrocker und Liebhaber druckvoller Gitarrenmusik!

Besetzung:

Wolfgang Schwarzbach – Vocals, Bass
Emanuel Krimplstätter – Guitar
Peter Kreyci – Guitar
Manuel Schönegger – Bass, Keyboards
Danny Rico – Drums

CATASTROPHE & CURE

Catastrophe & Cure blicken mittlerweile auf eine mehr als zehnjährige Bandgeschichte zurück. Seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums Like Crazy Doves im Jahr 2012, das ihnen einen FM4 Amadeus Award einbrachte, ist die Band eine Fixgröße der österreichischen Indie-Szene.

Mit ihrem zweiten Album Undeniable/Irresistible schlugen Catastrophe & Cure im Jahr 2015 neue Wege ein und öffneten ihren Sound für elektronische Einflüsse. Zwei Jahre und zahlreiche Touren durch Österreich und Deutschland später veröffentlichte die Band ihre Mini-LP Blank Spots sowie die Single On the Internet. Letztere wurde vom internationalen Musikblog Indie Shuffle zu einem der besten Indie-Rock-Songs des Jahres 2017 gekürt.

Mit dem vierten Album Somewhere Down the Line hat das nunmehrige Quintett im Jahr 2020 seine alte Liebe zu gitarrenlastigen Songs neu entfacht und damit gleichsam den Weg in die Zukunft gepflastert. Es ist das Werk einer Band, die nach Jahren des Experimentierens zu einer neuen Gelassenheit gefunden hat.

Die Singles In the Wind und Like a River waren die ersten Vorboten des neuen Albums. Während In the Wind ein ungeschliffenes Indie-Rock-Juwel ist, das den perfekten Soundtrack für einen Roadtrip bietet, wartet Like a River mit einem balladenhaften Vers und einem staubtrockenen Grunge-Refrain auf.

Im Frühling 2025 erschien schließlich das neue Album von Catastrophe & Cure, und die Band ging erneut auf Tour. So viel sei verraten: Das Quintett arbeitet sich darauf durch die verschiedenen Sounds des Alternative Rock der 90er-Jahre, klingt dabei aber stets modern und originell.

JO THE MAN THE MUSIC

DOCH. Vier Buchstaben, die viel über Jo The Man The Music verraten: Mut, Trotz, Unbekümmertheit. Tätowiert auf Jos Oberarm stehen sie für ein Lebensmotto, das auch ihre erste Single prägt – Skinny Dipping.

Der Song wirft lässigen Singer/Songwriter-Charme und plötzlich aufbrechende Rockgitarren zusammen. Frech und mit subtiler Leichtigkeit verwandelt Jo Alltagsmomente in eingängige Melodien – so nah, dass man das Knistern zwischen den Zeilen hört. Skinny Dipping meint das sprichwörtliche „Zehen ins kalte Wasser halten“ und beschreibt Jos ersten großen Schritt ins Rampenlicht: Augen zu und rein, auch gegen innere Zweifel.

Unterstützt wurde sie dabei von Co-Komponistin Nastasja Ronck und Studioproducer Nikodem Milewski, bekannt für Arbeiten von Bibiza bis Nemo. Im Frühjahr spielte Jo Support-Shows auf der Tour von Oehl sowie erste Gigs in Berlin und ihrer Heimatstadt Wien.

Jo The Man The Music erzählt vom Balanceakt einer jungen Frau Mitte 20 – irgendwo zwischen Coming of Age, Erwartungsdruck und unerschütterlichem Optimismus. Ein „Doch“, das zum Weitermachen ermutigt. Davon können wir alle mehr gebrauchen.

RO BERGMAN

Der Indie-Underground ist seine Basis und der moderne Pop-Song sein Format.
Ro Bergmans musikalischer Weg ist ein Grenzgang - feinsinnig gesponnene Werke verbinden lyrische Tiefe mit musikalischen Höhen.
Mit seinem ersten Radio-Erfolg 'Best Time' (2015) legte Ro Bergman einen Raketenstart hin. 65.000 Downloads, Konzerte vor tausenden Menschen – das alles im ersten Jahr.

Davon ließ er sich nicht überrumpeln, ging unbeirrt seinen Weg weiter und veröffentlichte 2019 seine Debut-EP ‚New Horizon‘.
Diese Platte öffnete dem Salzburger Songwriter viele Türen. Premieren in international angesagten Musikmagazinen wie dem Rolling Stone oder dem Clash Magazin, Airplay in 14 Ländern, darunter Radiostationen wie SWR3, ARD Popnacht, EgoFM, Radioeins, FM4 und natürlich auch Live-Shows in Deutschland und Österreich.

2020, ein wohl spezielles Jahr, hätte sein zweiter Tonträger erscheinen sollen, stattdessen veröffentlichte Ro Bergman seinen Indie-Hit ‚Yes Yeah‘. Mit Leichtigkeit gegen die Betrübtheit mit Blick auf Positives. Aufbruch.

Im Jahr 2021 erschien Ro Bergmans zweite EP ‚Hi Lo‘.
Für welche der österreichische Musiker eine kleine Oper geschaffen hatte. Für den Song ‚Animal‘ drehte er auf 2400m Seehöhe mit Tänzern der Wiener Staatsoper sein Musikvideo, welches vom deutschen Musikmagazin ‚Diffus‘ oder dem heimischen ‚The Gap‘ hochgelobt wurde. Der Titeltrack ‚Hi Lo‘ erreichte 1 Million Streams. Für diese EP wurde er mit dem Heimo Erbse Musikpreis ausgezeichnet. In diesem Jahr spielte er auch am Reeperbahnfestival in Hamburg.

2023 folgte EP "III" und ging damit erfolgreich auf Tour mit Konzerten in Deutschland, Österreich und Dänemark.

2026 erscheint nun sein Debütalbum ‚SAUM`

„Wo hört das Tal auf und wo fängt der Berg an?“ Mit „SAUM“ veröffentlicht der österreichische Musiker und Songwriter Ro Bergman ein Indie-Rock-Album, das sich zwischen den Grenzen bewegt – zwischen Aufbruch und Stillstand, zwischen laut und leise, zwischen Festhalten und Loslassen. Musik aus dem Dazwischen, dort, wo Kontraste aufeinandertreffen, und Neues entsteht. 
Der Begriff Saum beschreibt in der Landschaft jene Übergangszone, in der das Eine allmählich in das Andere übergeht – ein Grenzbereich voller Spannung und Wandel. In solchen Übergängen offenbart sich oft ein Moment der Wahrheit – manchmal schmerzhaft, manchmal befreiend.
Genau in diesem Raum entfaltet sich die Klangwelt des Albums: energiegeladen und treibend, zart und atmosphärisch zugleich. Wo steht man, liegt man - wo fällt man und wann schwebt man?

TAG 2:

FRITTENBUDE

Frittenbude sind seit 2006 der tiefschwarze und doch neonfarbene Kurzschluss zwischen Ravepunk, Indierap-Exzess und politischer Realität. Aus ihrem Bass Universum heraus haben sie schiefe Synths, bollernden Basslines und Texte kultiviert, die Schwitzkasten und Umarmung zugleich sind. Frittenbude steht für Nächte, in denen alles möglich scheint, für Hymnen, die auf dem Heimweg noch brennen. Ihre Musik ist ein Ort für alle, die genug haben von Stille und Stillstand. Ob Liebe in Zeiten der Reizüberflutung, Wut auf das politische Weltgeschehen oder der Versuch, das Chaos in der gelebten Apokalypse tanzbar zu machen, Frittenbude verwandelt große Gefühle und große Fragen in Lieder, die sowohl Club als auch das nie endende Kopfkino füttern. Live ist die Bubu eine Katastrophe im allerbesten Sinne, zu laut, so intensiv, politisch und immer mit dem Versprechen, dass Gemeinschaft auch im Lärm möglich ist. Nach 20 Jahren und unzähligen Shows zwischen Mainstage und dem letzten AZ bleibt Frittenbude ein Gegenentwurf zum ewigen Grau. Musik für Menschen, die sich und die anderen noch nicht aufgeben wollen.

NAKED CAMEO

Rund 40 Millionen Streams und ausverkaufte Shows: Naked Cameo zählen längst zu den spannendsten Indie Acts aus Österreich.

Mit ihrer Debütsingle „Luddite“ gelang dem Trio ein Ausnahme Start, Platz 1 der Spotify Viral Charts in Österreich und Top 6 in Deutschland. Es folgten Nominierungen für die Music Moves Europe Talent Awards sowie Auftritte bei Festivals wie dem Reeperbahn Festival, dem Donauinselfest, dem FM4 Frequency Festival und Eurosonic Noorderslag. Was im Keller der Eltern begann, entwickelte sich Schritt für Schritt weiter. Lukas Maletzky, Maria Solberger und Patrick Pillichshammer machen seit ihrer Jugend gemeinsam Musik.
Naked Cameo sind keine Social Media Inszenierung, sondern eine Band im klassischen Sinn, drei Persönlichkeiten, die sich über Jahre eine stetig wachsende Fanbase erspielt haben. Organisch gewachsen statt kurzfristigem Social Media Hype stehen sie für Musik, die bleibt. Live geht es direkter zu. Schweiß, Druck und Crunch statt glatter Inszenierung. Gitarren treffen auf treibende Drums und rohe Synth Sounds, nah am Publikum und ohne Sicherheitsabstand. Die Energie überträgt sich sofort und macht jedes Konzert zu einem intensiven Moment zwischen Band und Crowd. 2026 markiert das nächste große Kapitel. Am 15.05 erscheint ihr drittes Studioalbum und macht dieses Jahr zu einem besonderen Meilenstein für die Band, die sich konsequent weiterentwickelt und dabei ihren eigenen Weg geht.

FENZL

Der Gewinner des ersten offiziellen Oktoberfest-Musikwettbewerbs „A Liad für d’Wiesn“, Michael FENZL, geht 2026 mit seiner BÄÄND auf BIERDRINGA-Tour. Nach gefeierten Gigs in Österreich und Kroatien gewann FENZL 2025 den Wettbewerb in München – zwei Drittel aller Stimmen entfielen auf seine Band.

Wirtschaftsreferent Dr. Christian Scharpf lobte: „Dieser Song bringt die bayerische Lebensfreude musikalisch auf den Punkt.“ Bei Gastauftritten auf dem Oktoberfest feierte das Publikum begeistert mit.

Mit drei Alben, einer EP und seiner Hit-Single im Gepäck bringt FENZL die Bühnen 2026 mit seinem Polkabilly-Sound zum Beben. Sein Look: Fifties-Style mit Sonnenbrille, Pomade und geilem Schlitten. Musikalisch überzeugen raffiniert-eingängige Songs mit witzigen, nachdenklichen und lebensbejahenden bairischen Texten.

Kontrabass und treibende Drums bilden das Fundament, während Gitarre und Posaune Richtung Sonne abheben. An der Posaune: Rob Solomon von „the Busters“ und „FarinUrlaubRacingTeam“.

LAURENZ NIKOLAUS

Aufgewachsen zwischen dem letzten Bus im Speckgürtel und der ersten U-Bahn Richtung Großstadt öffnet Laurenz Nikolaus sein Tagebuch und lässt uns teilhaben an alltäglichen Sorgen, junger Liebe und dem gepflegten Vergammeln im Altbau.

Was auf den ersten Blick melancholisch wirkt, trägt sich mit einer überraschenden Leichtigkeit, irgendwo zwischen Austropop und Indie, zwischen Hirsch, Voodoo Jürgens und einem Hauch Beirut.

Es geht um die alltäglichen Dinge, die zugleich die großen Themen im Leben sind – sich zu verlieben, das Herz gebrochen zu bekommen, sich selbst zu verlieren und wiederzufinden. Diese Themen verpackt er in Texte, die direkt sind, manchmal liebevoll verdreht, oft zum Schmunzeln und immer zum Spüren.

Tinder-Dates in der Zollergasse, Dekadenz im Volksgarten und das Nachhausegehen durch regennasse Gassen – es sind Geschichten, wie sie nur Wien schreiben kann.

Laurenz Nikolaus hält die große Tradition des Austropop auf ehrliche Weise lebendig, nicht aus Kalkül, sondern weil sie ihm im Blut liegt. Seine Band formte sich aus jahrelanger Freundschaft und einer gemeinsamen Leidenschaft für Musik, bodenständig und ohne viel Firlefanz.

Als Kind in der Blaskapelle begann er seine musikalische Reise, heute steht er für einen Sound, der genauso viel Herz wie Haltung hat. Er stammt aus einer neuen Generation, denkt und fühlt anders und schafft es trotzdem, mit beiden Beinen in dieser musikalischen Geschichte zu stehen. Dabei bringt er eine Zeitgemäßheit mit, die absolut stimmig ist.

Veröffentlicht wird über upstairs, jenes Wiener Label, das auch den Pop/HipHop-Shootingstar Eli Preiss und die gefeierte Indie-Band Wallners beheimatet – ein kreativer Kosmos zwischen Mainstream und Subkultur, in dem auch Laurenz Nikolaus seinen ganz eigenen Platz findet.

Aus der Wiener Seele direkt in unsere Herzen.

FARMAR

farmar ist das Solo-Projekt des Amadeus Austrian Music Award-prämierten Produzenten und Songwriters Mario Fartacek.

Als unverzichtbare Größe der österreichischen Musikszene hat sich Fartacek als renommierter Produzent, Sounddesigner, Multiinstrumentalist und Songwriter etabliert. In den letzten Jahren hat er mit Künstlern wie Steaming Satellites, Telquist, Mynth, Carson Coma, Please Madame, Pippa, Berglind, Bon Jour, Siamese Elephants und Crispies zusammengearbeitet und Produktionen umgesetzt.

Über seine Solo-Arbeit hinaus ist Mario auch als eine Hälfte des Electropop-Duos Mynth bekannt und Mitglied der Bands Bon Jour und Good Wilson.

Mit farmar erschafft Fartacek eine Klangwelt, die von pulsierenden Beats, hypnotischen Synthesizer-Schichten und atmosphärischen Texturen getragen wird. Seine Musik bewegt sich im Spannungsfeld zwischen der emotionalen Schwerkraft der Electronica, der organischen Energie live gespielter Instrumente und der spielerischen Neugier des experimentellen Indie – eine Welt, in der Moderat und Animal Collective aufeinandertreffen könnten.

Es ist eine klangliche Erforschung innerer Unruhe, in der Spannung in Dynamik übergeht, getragen von repetitiven Grooves und immersivem, filmischem Sounddesign.

DJS FÜR EINE BESSERE WELT

Es gibt Künstler, deren Einfluss man nicht messen kann – nicht, weil er so gewaltig war, sondern weil sich schlicht niemand mehr genau erinnert. Und doch: Wer in den späten 2000ern in einem soziokulturellen Zentrum mit Lichtproblemen getanzt hat, ist ihnen begegnet. Seit 2009 versuchen die DJs für eine bessere Welt die Clubkultur nachhaltig zu ruinieren. Sie gelten seit Jahren eher als Mahnmal des Kontrollverlusts denn als musikalische Instanz. Politisch aufgeladen, moralisch fragwürdig und musikalisch irgendwo zwischen „geht rein“ und „was soll das“. Sie spielen Techno für Leute mit defizitären Sozialkompetenzen und Tinnitus. 

„Es ging nie um Fame. Es ging um Haltung. Und manchmal auch um Sex. Aber eher seltener.“
Von Anfang an ging es bei ihnen um mehr als Sound: Es ging um Haltung, Message, ein globales Erwachen im Viervierteltakt. Ihre musikalische Karriere war geprägt von Höhen, Tiefen und der ständigen Suche nach einem funktionierenden Beamer. Ihre Weltreise führte sie mehrfach entlang der transkontinentalen Achse Haslach an der Mühl – Dingolfing.

„Wir sind der letzte Beweis, dass Talent überschätzt wird.“
Mit dem Hype kam der Wahnsinn. Private Jet-Flüge zu Klima-Demos. Ein handgreiflicher Streit mit einem Landtagsabgeordneten über BPM-Grenzwerte. Paparazzi-Fotos in Detox-Kliniken auf drei Kontinenten. Danach kollabierte das Projekt einfach. Nicht mit einem großen Knall, sondern mit einem nüchternen: "Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen."
Für die Leute erst mal ein Schock: "Die Clubszene ohne sie war wie Krieg ohne Menschrechtsverletzungen."
„Wir hatten alles: Ruhm, Alkohol, einen sehr kurzen Wikipedia-Eintrag. Dann war alles weg.“
Die Wiedervereinigung war nicht etwa ein romantisches Comeback, sondern eher das Ergebnis äußerer Umstände, an denen weder Euphorie noch kreative Leidenschaft beteiligt waren: „Wir machen das nicht fürs Geld. Wir machen das, weil der Veranstalter noch was von uns will.“ 
Im letzten Jahr standen sie beim Rockhouse Birthday nach 8 Jahren erstmals wieder zusammen. Oder zumindest irgendwie nebeneinander. Wiedervereint aus purer Notwehr. Wohlmöglich wiedervereint forever. Vielleicht das letzte Aufbäumen zweier Männer, die längst zu weit gegangen sind. 

Das Rockhouse Salzburg wird nie wieder so riechen wie vorher. Versprochen.

„Sie sind wie Scooter, nur ohne Erfolg und Ironie.“
– De:Bug Magazin (inoffiziell, via Twitter-Diskussion)
„Sie waren schon underground, als der Underground noch überbewertet war.“
– Selbstzitat 
„Es ist verstörend, ihnen zuzusehen. Man fühlt sich wie ein Zeuge eines langsam zerfallenden Menschen.“
— zufälliger Gast