Black Sea Dahu (CH)

Everything Tour 2026

Fr, 25.09.2026 / 20:00 / Rockhouse Saal

Rockhouse präsentiertSaalIndie FolkArt Rock
Black Sea Dahu (CH)

© Paul Maerki

Event Info

Datum
Fr., 25.09.2026
Uhrzeit
20:00
Einlass
19:00
Ort
Rockhouse Saal
Adresse
Schallmooser Hauptstraße 46, 5020 Salzburg

Details

Alles zum Event

Black Sea Dahu aus der Schweiz kehren mit neuem Album und Sound zwischen Indie-Folk, Chamber Pop und Art Rock nach Salzburg zurück.

Support. Lost in Lona (CH)

BLACK SEA DAHU

Black Sea Dahu zu hören ist wie barfuß in einem Gewitter zu stehen – völlig ungeschützt, aber zutiefst lebendig.

Die Band um die Schweizer Sängerin und Songwriterin Janine Cathrein hat sich eine eigene Welt erschaffen: ein Kollektiv, eine Familie, ein Raum für radikale emotionale Ehrlichkeit. Mit ihrem kommenden Album Everything geht Black Sea Dahu tiefer als je zuvor – nicht indem sie sich neu erfinden, sondern indem sie noch mehr von dem zeigen, was immer schon da war: die Bereitschaft, sich verwundbar zu machen, Hoffnung, Selbstreflexion, Trauer und die starke Schönheit, all das gleichzeitig zu tragen.

Die neuen Songs entstanden aus einer Welle der Trauer: dem Verlust von Janines Vater und dem Schwindel, in einer Welt zu leben, die mit sich selbst ringt. Live entfaltet die Band eine besondere Anziehung – ihre Konzerte, europaweit ausverkauft, werden zu intensiven Momenten kollektiven Fühlens. 2026 kehren Black Sea Dahu mit Everything auf Tour zurück – intensiv, ehrlich und tief berührend.

Zwischen Indie-Folk, Chamber Pop und Art Rock entzieht sich ihre Musik jeder Schublade. Sie will nicht beeindrucken – sie will verbinden, tragen, überleben. In einer dröhnenden Welt schenkt Black Sea Dahu etwas Seltenes: stille Wahrhaftigkeit.

Lost in Lona (CH)

Seit dem Lost in Lona-Debüt «Scared Like A Mother and Her Gun» (2024) hat sich viel verändert.Nicht laut, aber grundlegend. Lidia Beck und Konstantin Aebli, das Duo aus Basel und Zürich,haben ihren Sound geschärft, sich selbst entblösst und den Mut gefunden, dorthin zu schauen,wo es wirklich wehtut.Schon der erste Song, der Titeltrack des Albums «The Killer» stellt die unbequeme Frage: Wie viel Druck hält ein junger Mensch eigentlich aus? In einer Welt voller Selbstoptimierung bleibt hier kein Raum für Leichtigkeit. Nur die leise Einsicht: I waste my life most of the time. Das Album erzählt von Überforderung, von alten Gesprächen, die nachhallen (Emily), von Erwartungen, die auf der Brust liegen wie Beton (Disappointing Each Other). Es erzählt von Begehren, das sich langsam auflöst, wenn die Anerkennung ausbleibt (Looking For) Und von Entscheidungen, die sich nie wirklich richtig anfühlen. «The Wrong Cards» erzählt davon, wie sehr wir manchmal nach Sicherheit rufen, während wir innerlich längst fliehen wollen.In «Mathilda» singt Lidia Beck von ihrem Alter Ego, einer inneren Freundin, zerrissen zwischen zwei Welten. «Hold On» blickt tiefer: auf Familienmuster, die sich durch Generationen ziehen. „My mother’s mum – she was the one to fear her daughter’s growth.“ Und dann ist da noch «The Movies», ein letzter Song wie ein tiefer Atemzug am Ende. Ein stilles Finale, das allesoffenlässt. Let’s go to the movies and guess all the endings, and if they’re not soothing, I’m the only one attending. Trotz all dieser Schwere gibt es in diesen Liedern etwas Tröstendes. Weil sie aussprechen, wasviele denken und selten jemand laut sagt. Weil sie Nähe schaffen, wo sonst Stille ist und weil sie zeigen, wie viel Schönheit in der Ehrlichkeit liegt.

«The Killer» ist kein Konzeptalbum, und doch hängen alle Fäden zusammen. Es geht um das Jungsein in einer Welt voller Erwartungen. Um Selbstkritik, um Nähe, um Angst, um Aufbruch. Mit The Killer sind Lost in Lona näher an sich selbst als je zuvor.