Eleven Empire x Jazz & The City

Eleven Empire Kurator Sebastian König wurde eingeladen, heuer ein wenig Programm des Jazz & The City mitzugestalten. Die Kooperation zwischen dem Festival und Eleven Empire wurde gerade von Festivalleiter Markus Deisenberger im Rahmen eines mica-Interviews angekündigt:

„Erstmals gibt es außerdem eine Kooperation mit Eleven Empire. Ich war immer wieder beeindruckt, welche außergewöhnlichen Konzerte Sebastian König im Rockhouse auf die Beine stellt. Als ich ihn fragte, ob er sich eine Schnittmenge zwischen seiner Reihe und dem Festival vorstellen könnte, meinte er, er habe durchaus Ideen, die nicht ganz ins Rockhouse-Format passen.“

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit präsentiert Eleven Empire am Freitag, den 17. Oktober, zwei Konzerte bei freiem Eintritt.

Mit SCHMACK steht dabei eine der herausragenden Formationen des zeitgenössischen österreichischen Jazz auf dem Programm. Das Ensemble zählt seit Jahren zu den markantesten Stimmen der heimischen Szene und verbindet musikalische Virtuosität mit einer unverwechselbaren künstlerischen Handschrift.

Darüber hinaus konnte Jan Jelinek für einen exklusiven Auftritt im besonderen Ambiente der Kollegienkirche gewonnen werden.

Jelinek zählt zu den prägenden Figuren der elektronischen Avantgarde. Internationale Aufmerksamkeit erlangte er 2001 mit seinem Album „Loop-Finding-Jazz-Records“, auf dem er Samples von Jazzaufnahmen zu abstrakten Klangpartikeln, Loops und texturalen Kompositionen verarbeitete. Das Werk gilt heute als Klassiker an der Schnittstelle von Jazzreferenz, elektronischer Musik und Klangkunst.

Als Grenzgänger zwischen Clubkultur, Jazztradition und Radiokunst hat Jelinek über Jahrzehnte hinweg zentrale Impulse für die Entwicklung experimenteller elektronischer Musik gesetzt. Für sein Schaffen wurde er unter anderem mit dem Karl-Sczuka-Preis ausgezeichnet und erhielt das renommierte Villa-Aurora-Stipendium. Sein Werk gilt als wegweisend für die Verbindung von elektronischer Musik, Jazzästhetik und zeitgenössischer Klangkunst.