Für Bands Rent the Rockhouse Werbepartner & Kooperation Presse Updates

02.06.2022

A.S. Fanning (IR/DE)

A.S. Fanning war vor nunmehr 9 Jahren, also 2013, erstmals im Empire zu Gast. Damals noch offiziell Stephen Fanning genannt, trat er allein mit seiner Gitarre als Opener für Candice Gordon auf die Bühne. Eine Sammlung seiner ersten Demos steht heute noch als selbstproduzierte CD in gefaltetem, roten Papier mit handgezeichnetem Cover in meinem Regal. Darauf zu finden war bereits der Song "Never Been Gone", für mich längst ein All-Time-Classic und nahezu kriminell übersehenes Liedgut. 

Seither war A.S. Fanning ein regelmäßig und gern gesehener Gast im Empire, in Folge dann in voller Bandbesetzung. Als Support für Voodoo Jürgens, auf eigener Headline Tour und zuletzt vor 3 Jahren beim Eleven Empire Jubiläum, für das er es sich nicht hat nehmen lassen extra nach Salzburg zu fahren. Und nicht nur er, auch seine Gast- und Bandmusiker sind gern gesehen Gäste und Freunde der Reihe. Candice Gordon selbst unterstütze Fanning hier bereits auf der Bühne, Leonard Kaage von The Underground Youth war u.a. dabei und Schlagzeuger Fred Sunesen von The Third Sound.

Seither ist bei Fanning einiges passiert. Sein aktuelles Album "You Should Go Mad" erschien 2020 und wurde entsprechend nie anständig betourt. Mittlerweile arbeitet er schon an einer neuen EP. Es ist also allerhöchste Zeit ein Update einzuholen. Wir freuen uns riesig dass er mit kompletter Band wieder vorbeischaut. 

The Velvet Swing (AT)

Donnerstag, 2. Juni 2022, 20:00 UHR, Bar
VA: RH-Veranstaltung
PREISE Member Vorverkauf: 11,00€Vorverkauf: 13,00€
Member Abendkassa: 13,00€Abendkassa: 15,00€

A.S. Fanning

Die Songs des in Berlin lebenden A.S. Fanning sind auf die Lyrik fokusiert und sowohl von der irischen Prosatradition und Folk beeinflusst als auch vom Rock'n'Roll und Psych der sechziger Jahre.

Seit der Veröffentlichung seiner Debüt-Single Carmelita, als 7-inch Vinyl 2015, tourte A.S. Fannig innerhalb und außerhalb Europas, mit Showcase Konzerten beim legendären SXSW (South by Southwest) in Austin, Texas oder auf bekannten Festivals wie dem Hard Working Class Hero in Dublin oder dem Endless Daze Festival in Cape Town, Südafrika.

Sein selbstproduziertes Debüt Album "Second Life" erschien 2017 bei Proper Octopus und wurde von The 405 als „emotional joy ride with songs of devotion and endured heartache... 8/10“ betitelt.

Der Nachfolger "You Should Go Mad“ erschien um November 2020. Das Clash Magazin dazu: „The sound of an artist pushing himself to the brink.“ Pandemiebedingt konnte keine Releasetour zu „You Should Go Mad“ gespielt werden doch Fanning wird 2022 wieder mit seiner Band auf die Straße gehen, mit einer brandneuen EP im Schlepptau.

 

PRESSE:

 

"Im Reißverschlussverfahren reihen der hochgewachsene, schlaksige Fanning und seine multikulturelle Truppe aus portugiesischem Gitarristen, amerikanischem Bassisten, französischem Keyboarder und dänischem Schlagzeuger eine Songperle an die andere. [...] Gelegentlich greift Fanning zur Mundharmonika à la Bob Dylan. Auch perfekt psychedelische Arrangements wie die der frühen Pink Floyd oder flotte Mid-Sixties-Garagen-Beat-Oden lässt das Ensemble in vollendeter Authentizität vom Stapel. Als stets dominant präsent erweist sich die Farfisa-Orgel. Wiederum atypisch fügt sich das in ein Disco-Kleid gehüllte „Hog Fever“ ins Gesamtbild. Zum Abschied in knapp zehnminütiger Pracht erblüht dann noch der sphärisch überirdische Dream Pop von „All Time“." - FAZ 

 

https://www.facebook.com/asfanning

The Velvet Swing

Seit seiner Seinswerdung Mitte der 60er Jahre hat sich kaum ein Genre so krisenfest gezeigt wie der Psych Rock. Natürlich gibt es ein Auf- und Abschwellen, vom Summer Of Love über den Paisley Underground bis zur umfassenden Renaissance des Stoner Rock. Im Kern ist es aber immer geblieben was es ist. Das liegt in der Natur der Sache. Psych Rock lebt von seiner Simplizität und Coolness. Einfach mal weglassen. Er ist das T-Shirt mit Jeans. Der Gegenentwurf zum Hysterischen, zum Modetrend, zum verzweifelten Geltungsbedürfnis. Deswegen freut man sich über seine Wiederkehr, Dekade um Dekade. Brian Jonestown Massacre waren die Erlösung aus der Albernheit der Frühneunziger. Das hat die Neunziger nicht aufgehalten, aber einigen Menschen ein weiteres Zuhause abseits des Major Label Terrors gegeben, dass sie durch eine Zeit rettete die heute als notorisch fürchterlich gilt. Und dennoch kommt sie zurück. Und wir brauchen ein Exil von dieser Hysterie. 

Vorhang auf: The Velvet Swing.

Das Projekt wurde 2017 zuerst als Solo Projekt von Philip Paulus gegründet und entwickelte sich in Folge zum Trio. Von Anfang an war die große Liebe zum modernen und zugleich klassizistischen Psychedelic Rock augenscheinlich. Allah Las, Brian Jonestown und die Black Angels sind in die DNA von The Velvet Swing eingenäht. 

Ein umfänglich Zugeständnis zu BJM entstand im Februar 2021 mit einem Cover des 96er Songs Stars. Ein gute Wahl. Der Titel repräsentiert genau die zeitlose Coolness des Genres. Ein einfacher Duktus, eine Handvoll Akkorde, wenig Progression, spärliche Instrumentalisierung. Ein bewusstes Weglassen von all dem was man für den Zweck nicht wirklich braucht. Den wortwörtlichen Firlefanz. Davon gab es im Jahr 1996 genügend. Es war die Summers of Schwachsinn, untermauert vom Sommerhit, dem jährlichen Magnum Opus der Einfältigkeit. Macarena, Lemon Tree, Coco Jamboo. Dieser Kontext gibt dem Psychedelic Rock erst seine massive Gewichtung. Eskapismus von der Unterhaltunsmaschine. 

Diese steht auch in Österreich nicht still. Aus Salzburg liefern The Velvet Swing ein adäquates Gegengewicht. Seit ihrer Gründung hat die Band 2 erste EPs und 2020 schlussendlich ein Debüt Album in die Welt entlassen. Es ist alles wunderbar. Man möchte sich eine Zigarette anzünden und dasitzen, mit Sonnenbrille, in der Badewanne, verkatert vom Leben. Man möchte einen Jean-Luc Godard Film anschauen. Nein, man möchte in ihm Leben und dann ständig Sachen sagen, von denen andere annehmen sie würden Sinn ergeben, weil sie so gewichtig klingen. Das reicht doch eigentlich schon.

 

https://thevelvetswing.bandcamp.com

logo_neu