06.08.2026
Stick To Your Guns (US)
Stick To Your Guns liefern auf ihrem achten Album Keep Planting Flowers rohen Hardcore voller Energie, Emotion und mitreißender Hooks – ein Aufruf, trotz aller Kämpfe mutig zu leben und weiter „Blumen zu pflanzen“.
Heavy // Hitter (US)
VA: RH-Veranstaltung
Stick To Your Guns
Stick To Your Guns machen Hardcore, der nicht nur die Moshpits zum Beben bringt, sondern auch zum Nachdenken anregt.
Das Quintett aus Orange County, Kalifornien — Jesse Barnett [Gesang], Andrew Rose [Bass], Chris Rawson [Gitarre], Josh James [Gitarre] und Adam Galindo [Schlagzeug] — entfacht rohe Energie durch wuchtige Grooves, Erdbeben-Breakdowns, präzise Riffs und eingängige Hooks. Auf ihrem achten Album und Sharptone Records-Debüt Keep Planting Flowers kanalisiert die Band wieder ungebremste Katharsis.
„Wir haben Stick To Your Guns auf das reinste Ausdrucksmittel reduziert“, erklärt Josh. „Die Band ist ein Ventil für alles – unsere Frustrationen, Ängste, Sorgen und auch die Dinge, die wir lieben.“
Seit ihrer Gründung 2003 haben sie mit jedem Album Maßstäbe gesetzt. Über 100 Millionen Streams zeigen den Erfolg ihrer Platten wie Diamond (2012), Disobedient (2015), True View (2017) und Spectre (2022). Kritiker lobten ihre Mischung aus Energie, Botschaft und Performance. Live sind sie gleichermaßen zu Hause bei Hardcore-Bands wie Knocked Loose, Parkway Drive oder Architects wie bei Punk-Ikonen Rise Against und Pennywise. Historisch: Sie waren die erste US-Hardcore-Band, die in Ostafrika auftrat (Nairobi, Kenia).
Für Keep Planting Flowers arbeiteten sie 2023 mit Produzent Beau Burchell. „Alles floss nur so aus uns heraus“, sagt Josh. Burchell half, die Songs melodisch zu schärfen, ohne ihre rohe Energie zu verlieren.
Die Singles „Invisible Rain“ und „Permanent Dark“ stimmten Fans auf das Album ein, doch „Severed Forever“ setzt neue Maßstäbe: treibende Drums, verzerrte Gitarren und ein einprägsamer Refrain, der direkt ins Herz geht. „Wir wollten die Intensität jeder Emotion steigern“, erklärt Josh.
Gastauftritte prägen das Album: Scott Vogel (Terror) bringt bei „Who Needs Who“ explosive Back-and-Forth-Vocals, und Connie Sgarbossa (SeeYouSpaceCowboy) hebt „H84U“ mit roher Energie auf ein neues Level.
Die Eröffnung „We All Die Anyway“ ist ein Aufruf, mutig zu leben: „Wir alle sterben sowieso, also sollten wir unser Bestes geben.“ Naturgeräusche von Regen, Wind und Meer durchziehen das Album als Symbol für Wachstum.
Letztlich ist Keep Planting Flowers ein Plädoyer dafür, sich und die Welt um einen herum besser zu machen, trotz aller Kämpfe. Josh fasst es zusammen: „Es wird schwer, aber auch schön. Für alle, die schon alles erlebt haben: Pflanzt weiter Blumen.“

